Ein Interview mit Herrn Fritz, unserem zweiten Hausmeister

31. Mai 2026 | Kategorien: Aktuelles, Allgemein

Neben Herrn Quandt haben wir seit Anfang Mai einen zweiten Hausmeister am Annette. Wir, die Annette-SchülerreporterInnen, haben mit Herrn Fritz ein Interview geführt, um ihn besser kennenzulernen.

vlnr: Johanna, Adele, Franka, Emilie, Katharina, Herr Vritz, Mahir, Levent, Jendrik, Felix, Orlando

Orlando: Meine erste Frage an Sie lautet: Wie heißen Sie?

Herr Fritz: Also mein Name ist Theo Fritz. Fritz ist der Familienname.

Franka: Wie lange sind Sie schon Hausmeister?

Herr Fritz: Also das Annette ist die erste Schule, an der ich hauptberuflich als Hausmeister tätig bin. Vorher habe ich in einer Nebenbeschäftigung als Hausmeister bei einem Bekannten ausgeholfen, u.a. war ich im Altenheim und in Kindergärten tätig, aber nur halbtags.

Felix: Und was ist Ihre Lieblingsaktivität als Hausmeister?

Herr Fritz: Alles, was mit Handwerk zu tun hat, z.B. Reparaturen.

Orlando: Benötigt man als Hausmeister eine Ausbildung?

Herr Fritz: Ja. Ich musste eine dreijährige Ausbildung vorweisen. Eine solche habe ich als Schlosser für Schweiß- und Hüttentechnik absolviert.

Franka: Um wieviel Uhr müssen Sie an unserer Schule erscheinen?

Herr Fritz: Das ist eine gute Frage! Aufgrund der vielen Lehrer habe ich mir gedacht, dass ich um 7 Uhr meine Arbeit beginne und dann eine gewisse Anzahl an Stunden dableibe. Herr Quandt, der andere Hausmeister, würde dann mit mir in der Tauschzeit gehen, d.h. dass immer ein Hausmeister um sieben Uhr anfängt und einer versetzt etwas später, damit wir schwierige Arbeiten immer noch zusammen durchführen können.

Katharina: Welchen ersten Eindruck haben Sie von unserer Schule?

Herr Fritz: Mein erster Eindruck war, dass die Schule relativ groß ist. So groß hatte ich sie mir nicht vorgestellt. Ich kenne die Schule zwar von ganz, ganz früher, da gab es noch das alte Schwimmbad bzw. Freibad, da bin ich als Kind immer mit meinen Eltern und Brüdern schwimmen gegangen – zu dem Zeitpunkt gab es diese ganzen Anbauten noch gar nicht. Also, die ersten anderthalb Wochen, die ich jetzt hier bin, empfinde ich hier eigentlich alles ganz normal, ab und zu ist es laut (lacht). Querbeet ist es hier relativ interessant.

Franka: Haben Sie einen bestimmten Arbeitsbereich in der Schule oder machen Sie sozusagen alles?

Herr Fritz: Also ich gehe komplett durch die ganze Schule, so wie es Herr Quandt auch macht. Reparaturen führen wir selbstständig durch. Wenn wir oder die Putzfrauen etwas sehen, oder wenn ihr etwas meldet, z.B. verstopfte Toiletten, oder wenn da mal etwas kaputt ist in einem Klassenraum, dann reparieren wir das selbstständig.

Jendrik: Wie verstehen Sie sich mit Herrn Quandt, dem zweiten Hausmeister?

Herr Fritz: Ganz gut. Er ist allerdings fünf Jahre jünger als ich. Also: Er ist der Jüngere von uns beiden, aber derjenige, der hier schon länger tätig ist.

Katharina: Wir wissen von Herrn Quandt, dass er ein großer Fußball-Fan ist. Sind Sie auch Fußball-Fan und wenn ja, haben Sie einen Lieblingsverein?

Herr Fritz: Ich bin ein gebürtiger Düsseldorfer und damit ist klar, wo ich hingehöre: Es ist die Fortuna. Ich bin dort Mitglied und ich habe auch eine Dauerkarte.

Orlando: Haben Sie schon gesehen, dass wir einen Igel haben?

Herr Fritz: Nein, ich habe noch keinen gesehen. Aber Igel sollte man nicht anfassen. Man kann ihm höchstens Obst hinwerfen, z.B. einen Apfel.

Franka: Wenn Sie ein Tier wären, welches wäre das?

Herr Fritz: Oh, das ist ganz schwer. Da ich einen Hund und eine Katze schon selber hatte, könnte ich mir beides vorstellen. Aber ich denke mal, dass ein Gorilla auch nicht schlecht wäre, der hat eine gewisse Wirkung und zeigt Stärke. (Lacht)

Emilie: Ich warne Sie schon einmal vor: Die Technik-AG ist immer sehr lange da, insbesondere vor Theateraufführungen, ggf. müssen Sie dann nach uns die Räume abschließen und kontrollieren.

Herr Fritz: Kein Problem. Im Moment macht das noch Herr Quandt, aber da werden wir uns dann in Zukunft abwechseln. 

Jendrik: Wir bedanken uns bei Ihnen, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. 

Herr Fritz: Das habe ich gern getan!