Am 02. März und 04. März 2026 wurden in der Aula die Ergebnisse des Drehtür-Projekts präsentiert. An diesen beiden Tagen hatten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit zu zeigen, woran sie in den vergangenen Monaten gearbeitet haben.
Das Drehtür-Projekt wird von Frau zum Stickling betreut und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich intensiver mit eigenen Interessen oder besonderen Talenten beschäftigen möchten. Während einiger ausgewählter Unterrichtsstunden arbeiten sie nicht im regulären Unterricht, sondern an einem selbst gewählten Projekt. Diese Zeit nutzen sie, um ein Thema zu erforschen, neue Fähigkeiten zu entwickeln oder eigene Ideen umzusetzen.
Die Themen sind dabei sehr unterschiedlich, da jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer selbst entscheidet, womit sie oder er sich beschäftigen möchte. Dadurch entstehen jedes Jahr viele spannende und kreative Projekte. Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich mit Themen wie z.B.:
- dem Verfassen eines Romans
- dem Bau eines Solarmoduls
- vergessenen Helden der Menschheit
- invasiven Tierarten in NRW
- dem Französischunterricht in der Q1
- der Entwicklung eines Computerspiels
- dem Lernen der polnischen Sprache
- dem Bau eines Windkanals … und vielem mehr!
Während der Arbeit am Projekt stehen den Schülerinnen und Schülern Lehrkräfte unterstützend zur Seite. Sie begleiten die Projekte als Mentorinnen oder Mentoren und helfen bei Fragen oder Schwierigkeiten weiter. Zusätzlich können sich die Teilnehmenden jederzeit an Frau zum Stickling wenden.
Zum Abschluss wird das jeweilige Projekt in der eigenen Klasse vorgestellt. Dabei berichten die Schülerinnen und Schüler von ihren Erfahrungen und zeigen, was sie während der Projektzeit erarbeitet haben.
Am Drehtür-Projekt gefällt mir besonders, dass man selbstständig an einem Thema arbeiten kann, das einen wirklich interessiert. Man hat die Möglichkeit, eigene Ideen auszuprobieren und sich intensiver mit einem Bereich zu beschäftigen, für den im normalen Unterricht oft wenig Zeit bleibt. Gleichzeitig lernt man, eigenverantwortlich zu arbeiten und seine Ergebnisse verständlich zu präsentieren.
Emilie Bollack-Kirazkaya (9e)
